|
 |
 |
 |
|
|
|
|
| |
 |
|
|
| |
|
|
|
 |
Caboverde - Santiago |
 |
| |
|
|
|
 |
|








|
Sie ist die afrikanischste
aller Inseln. Das merkt man besonders an den farbenfrohen Festen an
den farbenfrohen und leuchtenden Farben der Kleidung und leuchtenden
Farben der Kleidung seiner Bewohner, an seiner Musik und an der Kultur
dieser sympathischen Menschen. Santiago ist ausserdem die grösste
Insel mit der grössten Bevölkerungsdichte, denn sie nimmt Personen von
allen anderen Inseln auf.
Diese Insel wurde zuerst entdeckt und bevölkert, hier ist der Cabo
Verdianer geboren und hier ist die erste portugiesische Stadt
Westafrikas entstanden, Cidade Velha, die einstmals Ribeira
Grande genannt wurde, denn hier verlief ein grosser Fluss in einem
Tal entlang, das denselben Namen führte. Er war von grösster
Wichtigkeit zur Zeit des Sklavenhandels, denn er wurde als Ort der
Evangelisierung der afrikanischen Sklaven ausgesucht, bevor sie nach
Amerika gebracht wurden.
Wegen der anhaltenden Attacken der Korsaren, besonders die des
berühmten Francis Drake, nahm man eine andere Stadt als Hauptstadt,
nämlich Cidade da Praia, die hochgelegen war und von einer
Bucht geschützt wurde. Der Kontrast selbst, der jeden Kilometer Landes
von der Stadt Cidade da Praia bis hin zum extremsten Punkt der Insel,
bis hin zu Tarrafal, kennzeichnet, ist das hervorstechendste
Kennzeichen. Man wird von Santiago förmlich angezogen wegen seiner
Berge, seiner Flüsse und seiner weiten Landschaft, die von der
Landwirtschaft benutzt werden können und von seinen Stränden, die
immer zu einem Bad einladen.
Die Vielfalt der Pflanzenwelt, die noch unter dem Zeichen der wilden
Natur steht, versetzen den Besucher immer wieder in Erstaunen. Auch in
der Tierwelt findet man viele nur hier ansässige Tiere, die oft vom
Aussterben bedroht sind.
Die Kultur von Santiago verdient besondere Beachtung, besonders die
der einheimischen Feste, die eine perfekte Verschmelzung von tiefem
Katholizismus und von heidnischen afrikanischen Einflüssen ist. Die
Tänze Batucco und Tabanka treten besonders hervor und müssen nicht nur
als eigentliche Körperbewegungen verstanden werden, sondern auch als
Darstellung einer hierarchischen, traditionellen Ordnung, die
afrikanischen Ursprungs ist. Ausser diesen beiden Tänzen gibt es noch
einen dritten Tanz. Dieser dritte Tanz, der nationale Rhythmus, wurde
ursprünglich von der portugiesischen Kolonialregierung verboten. Man
tanzte diesen funanã früher nur im Innern der Inseln von einer
Phisharmonika und einem ferrinho zum Rhythmus von rêco-rêco begleitet,
man sang von der Freude, der Traurigkeit und den Erlebnissen eines
Volkes. Heute ist es die bevorzugte Musik zu allen Tanzgelegenheiten
im ganzen Land und wird von den Ausländern wegen seines lebhaften
Rhythmus, der sehr afrikanisch ist, besonders geschätzt.
Cidade da Praia
Die Hauptstadt des Landes hat heute ca. 70'000 Einwohner und das Leben
ist ebenso bewegt wie das anderer Hauptstädte; ein ewiger Wettlauf des
wirtschaftlichen und politischen Lebens. Dieses Leben spiegelt sich
sehr gut auf dem Markt von Sucupira wieder, ein wirklich tropische
Geschäftszentrum, wo man von einem Knopf bis zum Fernseher und Video
alles kaufen kann. Man findet doch auch sehr viele Kleidungsstücke,
die fast immer afrikanischen oder portugiesischen Ursprungs sind. Ein
grosser Park von Kleinbussen steht zu Verfügung, den hiaces, die für
den Transport von Cidade da Praia bis nach Tarrafal sorgen; man muss
ungefähr eine Strecke von 85 km zurücklegen, die quer durch die Insel
führt. Wir empfehlen den Touristen, sich für diese kleine Reise einen
ganzen Tag Zeit zu nehmen, denn es ist eine Gelegenheit, die ganze
Insel kennenzulernen, eine Fahrt durch steile Berge, sich langziehende
Höhen und einladende Strände.
Cidade Velha
Ursprünglich wurde diese Stadt Ribeira Grande genannt, nach
einem Fluss und einem Tal mit demselben Namen. Diese Stadt ist ein
unbedingt anzuschauender Ort. Anfangs war sie sogar die Hauptstadt des
Archipels und das erste europäische Zentrum in den Tropen, ausserdem
stand hier die Wiege der Cabo Verdianischen Kultur. Am Ende des 15.
und während des 16. Jahrhunderts war sie am Höhepunkt ihrer Bedeutung
als Umschlagplatz für den Handel zwischen Europa, Afrika und Amerika
angelangt; diese Bedeutung entstand auch durch den Sklavenhandel. bis
heute sind noch Zeichen aus dieser Zeit geblieben, die bedeutenden
Ruinen von Sé Catedral, dem Kloster des heiligen Francisco, der
Fortaleza de São Filipe und des Pelourinho.
Tarrafal
Ein tropisches Paradies, von herrlichen Palmen umzingelt, mit
weissandigen Stränden und ruhigem, lauwarmen Wasser. Tarrafal liegt
85km von der Hauptstadt entfernt, man kommt gut auf zugänglichen
Strassen an, nachdem man die ganz Insel überquert hat. Es ist ein
touristisches Zentrum mit einigen Bungalows am Strand und dem
nahegelegenen Hotel Mar Azul. In diesem Ort befindet sich das
Konzentrationslager der Gefangenen, die zu Hunderten gestorben sind,
weil sie für die Freiheit der portugiesisch sprechenden afrikanischen
Länder und die Freiheit Portugals kämpften.
São Francisco
Liegt 16km von der Hauptstadt entfernt und ist ein Loblied auf die
Erholung. Man hört nur das Rauschen der Wellen, die auf den weissen
Sand aufschlagen, und dieser Gesang lädt zum regenerierenden Baden
ein. Wir raten den Touristen, sich ihre Verpflegung selbst
mitzunehmen, denn an diesem Ort kann man keine Einkäufe tätigen.
San Jorge
Es liegt zwischen Cidade da Praia und Santa Catarina.
Hier befindet sich der einzige Botanische Garten des Landes, inmitten
einer, für ein wüstenähnliches Land wie Cabo Verde, überschäumenden
Vegetation. Das Klima, das Rauschen der Baumblätter und das liebliche
Zwitschern der Vögel lassen völlig vergessen, dass es auch noch andere
Sehenswürdigkeiten gibt. Und wer hier verweilen will, kann das tun,
denn das Rancho Relax steht mit Zimmern, Restaurant und Terrasse zur
Verfügung.
Assomada
Der lebhafte Markt, de am Mittwoch und Samstag jeder Woche stattfindet
zieht die Leute der ganzen Insel an und bildet einen besonderen
Treffpunkt für alle touristischen Ausflüge. Hauptstadt von Santa
Catarina, bekannt auch als die Kornkammer von Cabo Verde. Hier kann
man sehr gut den afrikanischen Charakter des Cabo-Verdianers
kennenlernen.
Santa Cruz
Ein Spaziergang in diesem grünen Tal zeigt ihnen den Reichtum der
Cabo-Verdianischen Erde, die in der Nähe vom Wasser ist. Hier befinden
sich grosse Bananenplantagen, die von Palmen, Kokos- und Papayabäumen
umstellt sind und den Besucher erstaunen lassen. Der Tourist kann die
Küste besser kennenlernen, wenn er sich in Richtung Tarrafal
weiterbegibt.
Hotels, Residenzen usw.
• Hotel Praia Mar, Praia, Tel. 614153
• Hotel Luar, Praia, Tel. 616250
• Hotel Felicidade, Praia, Tel 615587, Fax 611289
• Hotel Mar Azul, Tarrafal, Tel. 661 289
• Hotel Holanda, Praia, Tel. 612293, Fax 631 822
• Residencial Solmar, Praia, Tel 613 639, Fax 611559
• Pensão Eurolines, Praia, Tel. 612 872
• Sol Atlântico, Praia, Tel. 612 872
• Paraíso, Praia, Tel. 613 339
• Tatá, Tarrafal, Tel. 661 125
• Rancho Relax, São Jorge, Tel. 711 183 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| |
 |
| |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|