Bekannt als Insel der
Blumen und der schönen Frauen, ist sie auch die kleinste der Inseln
mit ihren 64km². Mit einer sehr unebenen Landschaft und einem immer
frischen Klima, wo der Nebel auch vor dem Sommer oft nicht haltmacht.
Viele schönen Blumen, viel Musik und an dieser Stelle stellen wir den
vortrefflichen Komponisten Eugenio Tavares vor, der viele
unvergessliche kreolische Mornas geschrieben hat. Die
Hauptstadt heisst Vila de Nova Sintra und liegt 500 Meter hoch.
Dort gibt es viele Paläste mit Blumengärten, die üppige Vegetation
umarmt die ganze Stadt und die hohe Luftfeuchtigkeit erinnert an die
portugiesische Stadt Sintra, von der sie ihren Namen übernommen hat.
Zwischen Furna, die Fischer- und Hafenzone, und Vila, liegt nur ein
geringer Zwischenraum, der sich allerdings mit seinen 99 Kurve, unter
ständigem Ansteigen der Strasse in die Länge zieht. Die schwierigen
Naturverhältnisse - es ist eine von Erdbeben bedrohte Zone - und die
Nähe der Insel Fogo haben viele Einwohner zur Emigration gezwungen: Im
18. Jahrhundert sind die ersten Emigranten nach Amerika ausgewandert,
um an den amerikanischen Walfischfang-Flotten teilzunehmen.
Deshalb versteht man, warum es heute eine so grosse
Cabo-Verdianische Gemeinschaft in Massachusetts, vor allem in Boston,
gibt, die immer noch ihre daheim gebliebenen Verwandten finanziell
unterstützt.
Land der Mornas und der Geigen, der schönen Frauen und der
Blumen; Brava ist wie ein Lied der Liebe und der Freundschaft, das von
seinen gastfreundlichen, liebenswerten Einwohnern gesungen wird. Sie
verstehen es, Besucher zu empfangen, die ihrerseits die Schönheiten
dieser kleinen Insel mit dem grossen Herzen entdecken wollen.
Fajã d'Água
Die grüne Gegend schlechthin, gelegen in der Nähe des Aerodroms von
Esparadinha. Herabsteigend sieht man die Bäume, die sich immer mehr
verdichten und eine üppige Vegetation blendet die Augen des
Betrachters. Gegenüber breitet sich eine grosse Bucht aus, die allen
Booten während eines Gewitters Schutz bietet.
Furna
ist der Landepunkt der Meeresreisenden. Von Fogo dauert die Überfahrt
rund 60 Minuten, von Praia 7 Stunden. Ein typisches Fischerdorf, wo zu
jeder Zeit Fischerboote ankommen, die mit Fischen, Hummern und
Tintenfischen beladen sind.
Auch andere Ortschaften ziehen das Interesse der Leute auf sich durch
die Gastfreundlichkeit der Einwohner, wie zum Beispiel Nossa Senhora
do Monte, Fontaínhas, Cova Rodela, um nur einige zu nennen.
Eigentliche Infrastrukturen für den Touristen gibt es nicht, wohl
aber das Residence Municipal und einige Pensionen unter
Familienleitung mit Bars, Restaurants, in denen einheimisch gekocht
wird.
Pensionen
• Manuel Burgo Ocean Front Motel and Sunset Bar Restaurant, Fajã
d'Água, Tel. 851 321
• Pensão Restaurante Paulo, Tel. 851 312
• Pousada Bar Restaurante Português, Tel. 851 446, 851 376